Love in Vain

Spielfilm I 2025 I 30 min

Ein Haus im Grünen, die Blümchen blühen, die Vögel zwitschern und der Wind zischelt so ganz leise durch die Hecken – diesen Traum vom mehr bis minder großen Glück träumt Ramona schon ihr ganzes Leben lang: „Ein richtig ruhiges und auch leeres Leben – also so im positiven Sinn gemeint.“ Und dieser Traum scheint in der Vorortidylle von Köln-Pulheim zum Greifen nah. Doch zwischen Ramona und ihrem Traum steht noch eine traurige Reise. Die Schwiegermutter muss ans Meer, unter den warmen Sand eines holländischen Nordseestrands, in ihrem provisorischen Sarg – einer Autodachbox. So war es ihr letzter Wunsch und so will es auch ihr Sohn Sören-Santiago: Noch einmal mit Mutter ans Meer. Ramona steht ihrem Freund bei dieser letzten Reise bei. Es könnte alles so schön, so schön traurig werden – wäre da nicht dieser seltsame Gärtner mit Prinz-Eisenherz-Frisur und seiner Vollautomatik-Heckenschere, der das Paar zu verfolgen scheint. Aber was auch immer geschieht: „Das allermeiste ist ja Schicksal, man kann es nicht ändern“, glaubt Ramona. Schon gar nicht die Liebe.

Regie / Drehbuch : Philine Reimer / Jon Grandpierre
Schauspiel: Philine Reimer / Jon Grandpierre / Constantin Stemmler / Yakob El Deeb, Kamera: Yakob El Deeb, Kameraassistenz: Philipp Theiss, O-Ton: Constantin Stemmler / Seraina Fässler Tongestaltung: Paul Ziesche / Seraina Fässler, Mischung: Paul Ziesche, Grading: Fabian Martin Anger, Musik: Klyl Shifroni / Seraina Fässler